Als ich 3 Monate keinen Kaffee-to-go mehr getrunken habe…

Wie der Verzicht auf Kaffee-to-go mich nicht nur gesünder, sondern auch finanziell reicher gemacht hat.

Kaffee gehört für viele von uns zum Morgenritual – und der Weg zur Arbeit wird oft durch einen schnellen Kaffee-to-go begleitet. Ich war genauso – fast täglich ging ich in mein Lieblingscafé, holte mir meinen Kaffee und begann den Tag. Doch eines Tages dachte ich nach: „Wie viel gebe ich eigentlich für diese schnellen Kaffeepausen aus?“ Ich hatte die genaue Zahl nie im Kopf, aber es war mir klar, dass es mehr war, als ich mir eingestehen wollte. Also nahm ich mir eine Herausforderung vor: 3 Monate ohne Kaffee-to-go. Und was soll ich sagen? Es hat mein Leben in vielerlei Hinsicht verändert.

In diesem Artikel möchte ich dir erzählen, was ich durch den Verzicht auf Kaffee-to-go gelernt habe. Es geht nicht nur um das Geld, das ich gespart habe, sondern auch um die gesundheitlichen Vorteile und die überraschenden Einsichten, die ich gewonnen habe. Vielleicht bist auch du der Meinung, dass dieser kleine Genuss für dich unverzichtbar ist – aber nach meiner Geschichte wirst du dir vielleicht selbst die Frage stellen: Was passiert, wenn ich einfach mal darauf verzichte?

Der Kaffee-to-go als tägliche Gewohnheit

Es begann ganz unscheinbar. Wie bei vielen anderen Menschen auch, war der Kaffee-to-go ein fester Bestandteil meines morgendlichen Arbeitsweges. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee, die warmen Tassen und der angenehme Geschmack – es war wie ein kleiner Luxus, der mir half, gut gelaunt in den Tag zu starten. Ich hatte mein Stammcafé, wo die Baristas mich schon beim Hineinkommen erkannten, und der tägliche Kaffeekauf war irgendwie auch eine Art sozialer Kontakt. Es war fast schon ein Ritual.


Doch als ich begann, meine Ausgaben genauer zu überprüfen, wurde mir bewusst, wie oft ich eigentlich für diesen schnellen Kaffee bezahlte. Jeden Tag, fünfmal in der Woche, holte ich mir einen Kaffee. Und bei durchschnittlich 2 bis 3 Euro pro Tasse – je nachdem, was ich mir bestellte – summierte sich das schnell auf eine beachtliche Summe am Ende des Monats.

„Das sind doch nur ein paar Euro pro Tag“, dachte ich mir zu Beginn. Doch als ich meine Rechnung machte, wurde mir klar, dass ich im Monat gut 50 bis 60 Euro für Kaffee ausgab, und das ohne wirklich darüber nachzudenken. Und das war nur der Kaffee! Wenn ich in der Mittagspause noch etwas dazu nahm oder mal ein Snack dazukam, konnte sich das schnell auf 80 bis 100 Euro pro Monat summieren.

Die Idee: 3 Monate ohne Kaffee-to-go

Ich wollte herausfinden, ob ich auf diesen täglichen Luxus verzichten könnte, ohne das Gefühl zu haben, etwas Wichtiges im Leben zu verlieren. Also nahm ich die Herausforderung an: Kein Kaffee-to-go für 3 Monate.

Die ersten paar Tage waren eine echte Umstellung. An meinem üblichen Café vorbeizugehen und den verführerischen Duft des frisch gemahlenen Kaffees zu ignorieren, war nicht einfach. Aber ich wollte mir beweisen, dass es auch anders geht. Ich begann, meinen Kaffee zu Hause zu kochen – in einer Thermoskanne, die ich dann mit zur Arbeit nahm. Ich stellte mir vor, dass es in dieser kleinen Veränderung etwas Befreiendes gab. Ich sparte nicht nur Geld, sondern nahm mir auch die Zeit, meinen Kaffee bewusst zuzubereiten und in Ruhe zu genießen.

Die Umsetzung: Wie ich den Kaffee-to-go verzichtete

Ich stellte fest, dass der Verzicht auf den Kaffee-to-go nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Energie sparte. Zuerst dachte ich, ich würde morgens mit einer Thermoskanne nicht denselben Genuss haben, wie wenn ich ihn aus einem Café beziehe. Doch ganz im Gegenteil: Der frisch zubereitete Kaffee zu Hause war viel intensiver und erfüllte mich auf eine andere Weise. Ich hatte mehr Kontrolle über die Zutaten (obwohl ich auch oft einfach nur Instantkaffee verwendete) und konnte selbst entscheiden, wie stark er war.

Ich gewöhnte mich daran, die Zeit, die ich zuvor mit dem Warten auf meinen Kaffee verschwendet hatte, besser zu nutzen. Ich begann, meinen Morgen effektiver zu gestalten. Anstatt im Café in der Schlange zu stehen, bereitete ich mir mein Frühstück zu Hause vor, las kurz Nachrichten oder nahm mir einfach eine Minute, um ruhig zu atmen. Diese kleinen Änderungen hatten plötzlich großen Einfluss auf meine Tagesgestaltung.

Ich merkte, dass ich mich mental entspannte und die hektische Morgenroutine ruhiger angehen konnte. Anstatt mich in der Eile zu verlieren, genoss ich es, mich selbst in den Tag zu starten – und der Kaffee war dabei nur ein kleiner Teil. Es war erstaunlich, wie schnell sich meine Perspektive änderte und ich das Gefühl bekam, viel mehr Zeit und Energie zu haben.

Die finanziellen Auswirkungen: Was der Verzicht auf Kaffee-to-go mir brachte

Natürlich ist der finanzielle Aspekt einer der größten Gründe, warum viele über ihren Kaffeekonsum nachdenken. Die anfängliche Rechnung, die ich zu Beginn meiner 3 Monate angestellt hatte, war erschreckend. 50 Euro pro Monat – über ein Jahr gerechnet war das mehr als 600 Euro nur für Kaffee. Wenn du das Jahr auf mehrere Jahre hochrechnest, kommt eine ziemlich beachtliche Summe zusammen.

Am Ende meines 3-monatigen Verzichts war ich erstaunt, wie viel Geld ich gespart hatte. Über 150 Euro hatte ich in dieser Zeit nur durch den Verzicht auf Kaffee-to-go übrig, was ich nicht nur als „Ersparnis“ betrachtete, sondern als eine Form der Selbstdisziplin. Ich hatte auf nichts verzichten müssen – sondern einfach eine Gewohnheit geändert, die nicht mehr wirklich zu meinem Lebensstil passte.

Die gesundheitlichen Vorteile: Mehr als nur Geld sparen

Doch der Verzicht auf Kaffee-to-go hatte nicht nur finanzielle Vorteile. Ich fühlte mich fitter, ausgeglichener und weniger gestresst. Der Kaffee aus dem Café war oft mit viel Zucker und Sahne versehen – und der Koffeingehalt war unberechenbar. Zu Hause konnte ich die Zuckermenge kontrollieren und meinen Kaffee auf eine viel gesündere Weise genießen.

Außerdem bemerkte ich, dass ich nach einigen Tagen ohne den ständigen Koffein-Kick viel weniger nervös und eher ruhig war. Der Körper hatte Zeit, sich zu entspannen, ohne von einem schnellen Koffein-Hoch und -Absturz getrieben zu werden. Diese kleinen Veränderungen führten zu einer spürbaren Verbesserung meines Wohlbefindens.

Fazit: Wie der Verzicht auf Kaffee-to-go mein Leben veränderte

Wenn du dir selbst schon einmal die Frage gestellt hast, ob du auf den täglichen Kaffee-to-go verzichten könntest, dann kann ich dir nur sagen: Es ist machbar, und es lohnt sich! Du wirst nicht nur Geld sparen, sondern auch lernen, den Moment zu genießen und deine Morgenroutine bewusst zu gestalten. Der Verzicht auf Kaffee-to-go hat nicht nur meine Finanzen aufgebessert, sondern mir auch neue Perspektiven auf meine Gewohnheiten gegeben.


Vielleicht ist es an der Zeit, dass du dir selbst diese Herausforderung stellst: Drei Monate ohne Kaffee-to-go. Du wirst erstaunt sein, was sich alles verändert – und vielleicht wirst du irgendwann feststellen, dass es gar nicht so schwer ist, auf diesen kleinen Luxus zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht ist es ja der erste Schritt, um noch viele weitere unbewusste Gewohnheiten zu hinterfragen und zu verändern. Es geht nicht nur um das, was du ausgibst, sondern auch darum, wie du dein Leben gestaltest.

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