Mein Einkaufstrick: Immer zuerst in die Vorratskammer

Warum ein Blick in die Vorratskammer vor jedem Einkauf bares Geld sparen kann.

Du kennst das sicher: Du gehst zum Supermarkt und füllst den Einkaufswagen mit all den Dingen, die du denkst, dass du sie brauchen könntest. Aber dann kommst du nach Hause und stellst fest, dass du viele Dinge schon zu Hause hast. Das war nicht nur unnötig, sondern auch ein unnötiger Geldaufwand. Ich habe für mich einen einfachen, aber effektiven Trick entdeckt, der nicht nur meinen Einkauf verbessert hat, sondern auch mein Budget spürbar entlastet hat – der Blick in die Vorratskammer.

In diesem Blogbeitrag teile ich, wie dieser Trick dir helfen kann, Geld zu sparen, unnötige Einkäufe zu vermeiden und gleichzeitig eine bessere Übersicht über deinen Haushalt zu bekommen. Lies weiter, und lass dich von meiner Erfahrung inspirieren!

Der Ausgangspunkt: Das Problem mit dem Einkaufen

Einkaufen kann eine echte Herausforderung sein, besonders wenn man sich nicht vorher gut überlegt, was wirklich benötigt wird. Viel zu oft kommt es vor, dass wir Produkte kaufen, die wir schon zu Hause haben oder die wir gar nicht wirklich brauchen. Spontane Kaufentscheidungen, die durch Sonderaktionen oder Rabatte ausgelöst werden, führen schnell zu unnötigen Ausgaben.


Ich erinnere mich noch gut an eine Situation, in der ich ein tolles Angebot für Tomatensauce entdeckt habe. „2 für 1!“, lautete das verlockende Angebot. Ich packte sofort zwei Gläser ein, ohne zu überlegen, wie viele Gläser ich bereits zu Hause hatte. Zu Hause angekommen, stellte ich fest, dass ich bereits fünf Gläser Tomatensauce im Vorratsschrank hatte – und das auch noch zu einem viel günstigeren Preis, als ich es im Angebot gekauft hatte. Ich hatte einfach nicht in die Vorratskammer geschaut!

Dieser Moment war der Wendepunkt. Ich beschloss, meine Einkaufsgewohnheiten zu ändern, und zwar mit einer einfachen, aber sehr effektiven Methode: dem Blick in die Vorratskammer vor dem Einkauf.

Der Einkaufstrick: Vorratskammer zuerst

Seitdem habe ich mir angewöhnt, vor jedem Einkauf einen Blick in meine Vorratskammer zu werfen. Ob Lebensmittel oder Haushaltsprodukte, dieser einfache Trick hilft mir, immer genau zu wissen, was ich bereits zu Hause habe und was ich wirklich brauche.

Schritt 1: Vorräte überprüfen

Bevor ich also auch nur einen Fuß in den Supermarkt setze, gehe ich in den Vorratsschrank oder die Speisekammer. Ich checke, wie viele Dosen Bohnen noch übrig sind, ob genug Reis im Regal steht und wie viele Packungen Nudeln noch da sind. Natürlich schaut man auch nach den haltbaren Lebensmitteln wie Mehl, Zucker und Gewürzen. Ich habe mir eine kleine Liste gemacht, die ich regelmäßig aktualisiere, sodass ich immer genau weiß, was ich habe und was verbraucht werden muss.

Hier sind einige der wichtigsten Kategorien, die ich regelmäßig überprüfe:

  • Dosenprodukte: Tomaten, Mais, Bohnen, Erbsen, usw.
  • Reis und Getreide: Quinoa, Bulgur, Reis, Haferflocken.
  • Mehl und Zucker: Besonders wichtig, um sicherzustellen, dass keine Backzutaten fehlen.
  • Gewürze und Öle: Auch hier verliert man leicht den Überblick, wenn die Flaschen langsam leerer werden.

Schritt 2: Mangelware erkennen und notieren

Im nächsten Schritt mache ich mir eine Notiz von den Dingen, die wirklich fehlen. Du wirst überrascht sein, wie viele Einkäufe sich von selbst erledigen, wenn du einfach mal die Vorräte überprüfst. In vielen Fällen kann ich auch Produkte finden, die ich längst vergessen habe, die aber noch vollkommen in Ordnung und verwendbar sind.

Ich habe mir angewöhnt, eine kleine Notiz auf meinem Smartphone zu machen, sobald ich etwas entnehme, damit ich nie den Überblick verliere. Vielleicht kannst du dir auch eine einfache Excel-Liste oder eine App wie Evernote zulegen, um deine Vorräte zu dokumentieren.

Schritt 3: Auf Angebote reagieren, aber gezielt

Natürlich gibt es auch immer wieder Angebote, die man sich nicht entgehen lassen möchte. Aber anstatt mich blind von Sonderaktionen und Rabatten leiten zu lassen, überlege ich mir nun immer, ob der Kauf wirklich nötig ist. Wenn ich zum Beispiel die Tomatensauce aus dem oben genannten Beispiel schon zu Hause habe, dann verzichte ich ganz einfach darauf, noch mehr zu kaufen – auch wenn der Preis verlockend ist.

Oft lässt sich auch bei stark reduzierten Produkten Geld sparen, aber nur, wenn man genau weiß, dass man das Produkt auch wirklich nutzen wird. Es bringt dir nichts, ein Produkt zu kaufen, das du nach der ersten Verwendung nicht mehr brauchst. Daher schau vor jedem Einkauf, ob du wirklich etwas aus dem Angebot benötigst.

Die Vorteile des Vorratskammer-Tricks

Weniger Lebensmittelverschwendung

Indem ich immer zuerst in die Vorratskammer schaue, weiß ich genau, was ich noch habe. Das hat mir geholfen, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, da ich nun besser im Voraus planen kann, welche Gerichte ich zubereiten möchte und welche Zutaten mir noch fehlen. Früher stand ich oft vor dem Problem, dass ich Lebensmittel gekauft habe, die ich dann nicht rechtzeitig verbraucht habe, was zu unnötigem Abfall führte. Jetzt kann ich gezielt und überlegt einkaufen und unnötige Käufe vermeiden.

Ein weiterer Vorteil der Vorratskammer-Überprüfung ist, dass du so die Rotation deiner Lebensmittel besser im Griff hast. Ältere Produkte werden zuerst genutzt, was wiederum hilft, dass nichts abläuft und weggeworfen werden muss.

Spart Geld

Das Beste an dieser Methode ist, dass ich tatsächlich Geld spare. Durch den Blick in die Vorratskammer kann ich vermeiden, Dinge doppelt zu kaufen oder Dinge zu kaufen, die ich nicht wirklich brauche. Ein weiterer Vorteil: Ich gebe weniger für spontane Einkäufe aus, weil ich mich immer an meine Liste halte und nur das kaufe, was wirklich notwendig ist.

Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, dass der Verzicht auf unnötige Käufe mein Budget erheblich entlastet hat. Vor allem durch die Vermeidung von Sonderangeboten, bei denen man nur zuschlägt, weil sie so verlockend erscheinen, konnte ich mein Einkaufsverhalten drastisch verbessern.

Mehr Kontrolle über die Haushaltsfinanzen

Der Blick in die Vorratskammer gibt mir zudem eine bessere Kontrolle über meine Haushaltsfinanzen. Ich kann meine Ausgaben genau überwachen und überlege mir bei jedem Kauf, ob dieser wirklich notwendig ist. Das hilft mir, die monatlichen Ausgaben besser zu planen und im Blick zu behalten, was wirklich in den Haushalt gehört.

Besonders in Haushalten mit mehreren Mitgliedern kann es schnell passieren, dass sich Produkte häufen, die keiner wirklich braucht. Indem du regelmäßig deine Vorräte überprüfst, behältst du nicht nur den Überblick, sondern kannst auch sicherstellen, dass sich keine unnötigen Bestände ansammeln.

Geringerer Stress beim Einkaufen

Wenn du deine Vorräte gut im Griff hast, wird der Einkaufsstress deutlich reduziert. Ich gehe nun viel entspannter in den Supermarkt, weil ich genau weiß, was ich brauche. Es ist viel angenehmer, zielgerichtet einzukaufen und nicht durch die Gänge zu schlendern und alles Mögliche einzupacken.

Durch diese ruhige Herangehensweise an den Einkauf konnte ich den Einkauf viel schneller und effizienter gestalten. Was früher eine langwierige und nervige Aufgabe war, ist jetzt fast schon eine entspannte Routine.

Tipps, um das Vorratskammer-Prinzip dauerhaft anzuwenden

Wenn du das Vorratskammer-Prinzip in deinen Alltag integrieren möchtest, gibt es einige Tipps, die dir helfen können, dauerhaft davon zu profitieren:

Nutze eine Einkaufs-App

Es gibt viele Apps, mit denen du deine Vorräte einfach und schnell verwalten kannst. Damit hast du alles im Blick und kannst deine Einkäufe entsprechend planen. Ich benutze mittlerweile eine einfache Notiz-App auf meinem Smartphone, aber auch spezialisierte Einkaufs- und Vorrats-Apps können eine gute Unterstützung bieten.

Plane Mahlzeiten im Voraus

Ein weiterer Trick, der mir hilft, gezielt und effizient einzukaufen, ist die Wochenplanung der Mahlzeiten. Wenn du im Voraus überlegst, was du in der kommenden Woche kochen möchtest, kannst du deine Vorräte besser aufbrauchen und genau die Zutaten kaufen, die du wirklich brauchst.

Achte auf Mindesthaltbarkeitsdaten

Behalte nicht nur den Überblick über die Menge deiner Vorräte, sondern auch über die Haltbarkeit der Produkte. Ältere Produkte sollten immer zuerst verwendet werden, um das Risiko von Lebensmittelverschwendung zu minimieren.

Reduziere den Impulskauf

Wenn du dich von Sonderangeboten und Rabattaktionen ablenken lässt, solltest du dir immer wieder bewusst machen, dass der Preis nicht das einzig Wichtige ist. Achte darauf, was du wirklich benötigst, und lass dich nicht von vermeintlich günstigen Angeboten verlocken.

Fazit: Der Blick in die Vorratskammer zahlt sich aus

Mein Einkaufstrick hat mir nicht nur geholfen, unnötige Ausgaben zu vermeiden, sondern auch den Alltag deutlich erleichtert. Durch den regelmäßigen Blick in die Vorratskammer habe ich nicht nur meinen Geldbeutel geschont, sondern auch eine nachhaltigere Einkaufsweise entwickelt. Denn letztlich geht es nicht nur um das Sparen von Geld, sondern auch darum, bewusster und ressourcenschonender zu leben.


Probiere es selbst aus! Wenn du das nächste Mal einkaufen gehst, wirf vorher einen Blick in deinen Vorratsschrank. Du wirst überrascht sein, wie viel Geld du auf diese Weise sparen kannst!

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