Getestet: Essensplanung mit ChatGPT – spart das wirklich Zeit und Geld?

Wie ich mit ChatGPT meinen Wochenplan optimiert habe und dabei Geld gespart habe.

Die Essensplanung – wer kennt sie nicht? Die ewige Frage: „Was koche ich heute?“ und der ständige Versuch, aus den Resten des Kühlschranks noch etwas Vernünftiges zu zaubern. Gerade in der hektischen Arbeitswoche kann es eine echte Herausforderung sein, nicht nur gesunde und leckere Mahlzeiten zu finden, sondern auch noch innerhalb eines Budgets zu bleiben.

Ich wollte herausfinden, ob die Nutzung von ChatGPT bei der Essensplanung wirklich hilft, Zeit zu sparen und dabei auch noch Geld zu sparen. In diesem Test berichte ich von meinen Erfahrungen und zeige dir, ob und wie ChatGPT bei der täglichen Essensplanung ein echter Gamechanger sein kann.

Warum überhaupt Essensplanung?

Die meisten von uns kennen das Problem: Wir gehen hungrig durch den Supermarkt und landen am Ende mit einer Menge Sachen im Einkaufswagen, die wir eigentlich nicht wirklich brauchen. Es fehlt die klare Struktur und ein Plan, was man die Woche über kochen möchte. Das Ergebnis? Häufig teure Fehlkäufe, die dann im Kühlschrank verderben und letztendlich im Müll landen.


Mit einer klaren Essensplanung kann man nicht nur dem spontanen Einkaufserlebnis entgegenwirken, sondern auch:

  • Geld sparen: Du kaufst nur das, was du wirklich brauchst.
  • Zeit sparen: Keine langen Überlegungen mehr, was man heute essen möchte.
  • Gesund bleiben: Du vermeidest ungesunde, schnelle Fertiggerichte und planst ausgewogene Mahlzeiten.

Aber kann ChatGPT wirklich helfen, all diese Ziele zu erreichen? Ich wollte es herausfinden.

Wie funktioniert die Essensplanung mit ChatGPT?

Die Idee hinter der Essensplanung mit ChatGPT war, dass ich der KI täglich oder wöchentlich sage, was ich essen möchte und welche Zutaten ich zu Hause habe. ChatGPT sollte dann aus diesen Informationen nicht nur Rezepte vorschlagen, sondern auch eine Einkaufsliste erstellen, die mir beim Einkaufen hilft.

Ich habe mich entschlossen, für eine Woche die Essensplanung mit ChatGPT zu testen und mit der klassischen Methode – spontan einkaufen und entscheiden, was ich essen möchte – zu vergleichen.

Hier ist der Ablauf:

  1. Zutatenliste erstellen: Ich habe alle verfügbaren Zutaten in meiner Küche aufgelistet.
  2. Fragen stellen: ChatGPT sollte mir helfen, basierend auf diesen Zutaten Mahlzeiten zu planen.
  3. Woche planen: Ich bat ChatGPT, eine komplette Woche für mich zu planen, die Frühstück, Mittagessen und Abendessen abdeckte.
  4. Einkaufsstrategie: Mit einer Liste der benötigten Zutaten für die geplanten Mahlzeiten ging ich dann in den Supermarkt.

Meine ersten Erfahrungen mit der Essensplanung – Was kann ChatGPT wirklich?

Zu Beginn war ich ziemlich neugierig, ob ChatGPT tatsächlich in der Lage wäre, mir zu helfen. Der erste Schritt war es, meine verfügbaren Zutaten zu notieren und in der App zu fragen, was ich damit kochen könnte. Ich wusste, dass ich ein paar Basics wie Reis, Nudeln, Gemüse und einige Tiefkühlprodukte hatte. Doch was genau kann man aus diesen Zutaten machen, ohne dass es zu langweilig oder einseitig wird?

Ich war angenehm überrascht, wie schnell ChatGPT eine Liste von möglichen Rezepten zusammenstellte. In nur wenigen Minuten hatte ich eine vollständige Liste von Mahlzeiten, die ich mit den Zutaten, die ich zu Hause hatte, kochen konnte. Die App hatte mir nicht nur die Rezepte, sondern auch die genaue Zubereitungszeit, die benötigten Zutaten und eine Einkaufsliste zusammengestellt.

Was mir am meisten auffiel: Die Rezepte waren abwechslungsreich. Jeden Tag hatte ich eine neue Mahlzeit, die ich noch nie zuvor ausprobiert hatte. Zum Beispiel:

  • Montag: Frühstück mit Haferflocken und frischen Beeren, dazu ein Gemüse-Smoothie. Mittagessen bestand aus einem frischen Quinoa-Salat mit Hühnchen und Avocado, während ich abends eine leckere Pasta mit Tomaten und Mozzarella servierte.
  • Dienstag: Rührei mit Spinat und Zwiebeln zum Frühstück, gefolgt von einem Salat mit Hähnchenbrust und einer Quinoa-Gemüsepfanne zum Abendessen.
  • Mittwoch: Avocado-Toast mit Ei, dazu eine Suppe mit Linsen und Karotten als Mittagessen, und ein einfaches Curry mit Reis für das Abendessen.

Jede Mahlzeit war auf die verfügbaren Zutaten abgestimmt und nach den Prinzipien der gesunden Ernährung ausgewählt – viel Gemüse, Proteine und Vollkornprodukte. Und das Beste: Ich konnte die Mahlzeiten innerhalb von 30 Minuten oder weniger zubereiten.

Was hat mich überrascht?

  1. Kein Überfluss an Zutaten: In der Vergangenheit habe ich oft Dinge gekauft, die ich dann gar nicht genutzt habe. ChatGPT stellte sicher, dass ich nur die Zutaten kaufte, die für die geplanten Mahlzeiten wirklich notwendig waren. Der Einkaufszettel war deutlich kleiner als sonst – was mir direkt beim Bezahlen aufgefallen ist.
  2. Vielfalt der Rezepte: Ich dachte, ich würde mich mit wenigen Gerichten begnügen müssen, aber ChatGPT fand immer neue Kombinationen und Möglichkeiten, um mit den vorhandenen Zutaten abwechslungsreiche Mahlzeiten zu kreieren. Das hat nicht nur den Einkaufsaufwand reduziert, sondern auch den Spaß am Kochen erhöht.
  3. Keine Zeitverschwendung: Normalerweise stehe ich oft in der Küche und überlege, was ich mit den vorhandenen Zutaten anstellen soll. Mit ChatGPT musste ich diese Gedankenschleife nicht mehr durchlaufen. Es gab eine klare Woche an Mahlzeiten, die ich ohne großen Aufwand zubereiten konnte.

Die Vorteile der Essensplanung mit ChatGPT

Geld sparen – Clever einkaufen, clever kochen

Eine der größten Hürden beim Essensplanen ist der Einkauf. Ohne einen klaren Plan neigt man dazu, wahllos Zutaten zu kaufen, die am Ende nicht wirklich genutzt werden. Mit ChatGPT konnte ich sicherstellen, dass ich nur die Zutaten kaufte, die für die geplanten Rezepte notwendig waren. Das bedeutet: keine Impulskäufe, keine teuren Zusatzprodukte, die man später bereut.

Durch die gezielte Auswahl an Zutaten konnte ich den Einkaufszettel deutlich kürzen, was sich auch positiv auf meinen Geldbeutel auswirkte. Am Ende der Woche hatte ich sogar noch Reste, die ich für die nächste Woche verwenden konnte.

Zeit sparen – Nie wieder lange überlegen, was man kocht

Für mich war einer der größten Vorteile die Zeitersparnis. Normalerweise verbringe ich viele Stunden damit, Rezepte zu suchen, Zutaten zu prüfen und zu entscheiden, was ich kochen möchte. Mit ChatGPT entfiel dieser Prozess. Ich musste nur die Mahlzeiten aus der App auswählen und konnte mich dann sofort auf die Zubereitung konzentrieren.

Zudem konnte ich die Mahlzeiten so planen, dass ich an Tagen mit wenig Zeit schnelle Rezepte wählte, die nur wenige Zutaten und eine kurze Zubereitungszeit benötigten. An anderen Tagen, an denen ich mehr Zeit hatte, konnte ich mich für etwas Komplexeres entscheiden.

Lebensmittelverschwendung reduzieren – Ein klarer Gewinn für die Umwelt

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. In der Vergangenheit ist es mir häufig passiert, dass ich Zutaten gekauft habe, die ich dann nicht verwendet habe, was oft zu Frustration und leider auch zu einer Menge Abfall führte. Durch die präzise Planung mit ChatGPT konnte ich sicherstellen, dass ich nichts unnötig kaufte und die vorhandenen Zutaten optimal nutzte.

Die Herausforderungen – Was funktioniert weniger gut?

Trotz all der positiven Erfahrungen gab es natürlich auch ein paar Herausforderungen:

  1. Anpassung an spontane Wünsche: Wenn ich plötzlich Lust auf ein anderes Gericht hatte oder etwas aus der Liste nicht mehr verfügbar war, musste ich die gesamte Planung umstellen. Das bedeutet, dass man mit der App manchmal weniger flexibel ist, als wenn man einfach spontan in den Supermarkt geht und nach Lust und Laune kauft.
  2. Portionen anpassen: Besonders wenn man in einem größeren Haushalt lebt oder Gäste erwartet, kann es schwierig sein, die Portionsgrößen exakt zu bestimmen. Obwohl ChatGPT mir bei der Essensplanung half, musste ich die Mengen oft noch etwas anpassen, um sicherzustellen, dass genug für alle da ist.
  3. Saisonale Produkte und lokale Verfügbarkeit: In einigen Fällen war die vorgeschlagene Zutat in der Saison oder in meinem Supermarkt nicht verfügbar. Hier musste ich manchmal improvisieren oder nach Alternativen suchen. Aber auch das war eine gute Gelegenheit, kreativ zu werden.

Mein Fazit – Zeit und Geld sparen mit ChatGPT?

Die Antwort lautet eindeutig Ja! ChatGPT hat mir nicht nur geholfen, meine Essensplanung zu optimieren, sondern auch dabei, Zeit und Geld zu sparen. Ich konnte den gesamten Prozess des Kochens und Einkaufen viel effizienter gestalten und mich von den spontanen, teuren Einkäufen verabschieden.


Ich werde die Essensplanung mit ChatGPT definitiv weiter nutzen – und kann sie jedem empfehlen, der sich eine einfachere, günstigere und nachhaltigere Art der Essensplanung wünscht. Wenn du auch Geld sparen und deinen Alltag besser organisieren willst, dann probiere es doch einfach mal aus.

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